Die rote Revolution in Russland hat lange im Untergrund gebrodelt, bevor ihre Initiatoren immer mehr Menschen mobilisieren konnte, was schließlich zum Sturz des Zarenreiches geführt hat. In diesem brodelnden Untergrund hat der Terrorist Boris Sawinkow gelebt und im Namen der Revolution getötet. Er beschreibt dieses Leben auf eine kalte und berechnende Art und Weise, jedoch mit einer Prise Humor und einem Erstaunlichen Glauben in die Liebe und das Gute auf der Welt, die den Leser mitnimmt, in ein Russland was von einer kleinen Elite regiert wird und wo eine kleine revolutionäre Zelle versucht, diese Elite zu zerstören und der Gerechtigkeit ein wenig näher zu kommen. Ob der Terror dafür der richtige Weg ist, bedarf sicherlich tieferer Diskussion, doch es lohnt sich anzuhören, was Sawinkow dazu zu sagen hat.

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