Die Welt ist kleiner geworden für den Menschen. Das andere Ende ist nicht mehr weit, es sind nur knapp 20 Flugstunden. Andere Kontinente haben nahezu alle ihre Geheimnisse offenbart. Der Mount Everest wurde schon von vielen bestiegen, und die Tiefsee, die für uns alle noch große Rätsel verbirgt, rückt immer mehr ins helle Licht der immer tiefer steigenden U-Boote. Und auch wenn man nichts mit Gewissheit sagen kann, so hat die Menschheit doch einen großen Teil des Planeten aufgedeckt.

Doch anstatt ihn wie etwas kostbares zu behandeln, stellen wir uns über alles andere. Jedes Risiko, was einen Menschen gefährdet, wird 10 mal umgangen, selbst, wenn der Planet unter der herkömmlichen Lösung mehr leidet. Tiere, Pflanzen, die Ozeane, und Gebirge, alles wird unseren Bedürfnissen untergeordnet. Dabei wäre es mal an der Zeit zu fragen, ob wir uns nicht dem Planeten annähern sollten. Ob wir aufhören sollten, bei allem die anthropozentrische Sichtweise zu verfolgen und eine ganzheitliche Sichtweise annehmen, eine, die unsere eigenen Bedürfnisse nicht mehr in den Vordergrund stellt. Eine, wo wir Unbequemlichkeiten annehmen. Eine, wo wir nicht nach der Macht über alles streben, sondern alles so akzeptieren wie es ist. Denn schlussendlich sind wir nur Pünktchen im Universum, die sich unentwegt um die eigene Achse drehen.

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